Mögliche Reiseziele:
Arenal-Nationalpark
Biologische Station La Selva
Braulio-Carrillo-Nationalpark
Cano-Negro-Tierschutzgebiete
Cahuita-Nationalpark
Carara-Reservat
Corcovado-Nationalpark
Gandoca-Manzanillo-Wildreservat
Manuel-Antonio-Nationalpark
Monteverde-Santa-Elena-Reservat
Palo-Verde-Nationalpark
Poas-Nationalpark
Rincon-de-la-Vieja-Nationalpark
Tapanti-Nationalpark
Tortuguero-Nationalpark
Arenal-Nationalpark
Die regelmäßigen Ausbrüche des aktiven,
1.633 m hohen Arenal-Vulkans gehören
zu den bemerkenswerten Naturschauspielen
des Landes. Der 12.000 ha große
Nationalpark umfasst ganzjährig feuchte
und sehr feuchte Wälder, die fast die
Hälfte seiner Fläche einnehmen, sowie
Nebel- und Galeriewälder mit etlichen
endemischen Pflanzen. Beeindruckend
der Artenreichtum des Parks: 35 Fisch-,
135 Reptil- und 131 Säugetierarten wurden
bisher nachgewiesen sowie mehr als
die Hälfte aller in Costa Rica vorkommenden
Vogelarten.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag /
Arenal Springs Hotel, Volcano Lodge.
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Biologische Station La Selva
La Selva, privates Naturschutzgebiet, hat
seit 1953 für Bildung, Forschung, Naturschutz
und Öko-Tourismus Pionierarbeit
geleistet. Im 1.614 ha großen Regenwald-Reservat an der Karibik-Küste
wurden
mehr als 1.850 Pflanzenarten, 448 Vogelarten
und etwa 500 Ameisenarten
nachgewiesen. La Selva ist eine der wichtigsten
Forschungsstätten für Tropenökologie
und wird jedes Jahr von zahlreichen
Forschern aufgesucht. Die Station liegt
am Zusammenfluss von Sarapiqui und
Puerto Viejo und weist ursprünglichen
Regenwald sowie Wiederaufforstungen
unterschiedlicher Stadien auf. Hier leben
fünf der sechs Katzenarten Costa Ricas
und 70 Fledermausarten.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1
Tag / La Quinta de Sarapiqui Lodge, Selva
Verde Lodge, Sarapiquis Rainforest Lodge,
Hotel Hacienda Sueno Azul.
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Braulio-Carrillo-Nationalpark
Der 46.000 ha große, vogelreiche Nationalpark
liegt nur 23 km von San Jose
entfernt in einer der rauesten Gegenden
Costa Ricas. Dichter Regenwald mit
Baumfarnen, Heliconien und vielen Palmen
bietet Heimat für Brüll-, Klammer und
Kapuzineraffen, Tapir, Jaguar, Puma,
Paka, Weißwedelhirsch, Stachelschwein
und Faultier. Trockenzeit: Dezember
bis April.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage /
Bougainvillea Hotel (Heredia), Apartotel & Suites
Casa Conde.
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Cano-Negro-Tierschutzgebiet
Das fast 10.000 ha große Reservat umgibt
einen großen See, der bei Dürre fast
vollständig austrocknet, sich mit Beginn
der Regenzeit aber wieder bis zu 3 m Tiefe
auffüllt und dann zum Paradies für brütende
Vögel wird: Löffler, Ibisse, Jabirus
und Waldstörche, Enten und Reiher. Der
See ist einzige Brutstätte der Nicaraguagrackel,
eines endemischen Starenvogels.
Puma, Jaguar und Ozelot sind relativ
selten; häufiger sieht man verschiedene
Affen, Pekaris, Wasch- und Nasenbären,
Faultiere und Hirsche im Schutzgebiet,
das 291 km von San Jose entfernt nahe
der Nicaragua-Grenze liegt. Trockenzeit:
Januar bis April.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag /
Cano Negro Lodge.
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Cahuita-Nationalpark
Der 5.300 ha große Nationalpark liegt
an Costa Ricas Karibik-Küste und bietet
Schnorchlern und Tauchern eine paradiesische
Unterwasserwelt. Dazu Küsten und
Sumpfländer sowie Küstenwald mit
Wasch- und Nasenbären, Brüllaffen, vielen
Wasservögeln, Amphibien und Reptilien.
Trockenzeiten: Februar, März, Juni,
September und Oktober.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2
Tage / Hotel Cariblue, Hotel Azania.
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Carara-Reservat
Das artenreiche, von San Jose nur 110 km
entfernt liegende 4.700 ha große Biologische
Reservat liegt in der Übergangszone
der Trockenwälder des Nordens und der
Regenwälder des Südens. Pfade führen
durch unterschiedliche Lebensräume.
Im Park git es etwa 200 Brutpaare des
seltenen Hellroten Ara, Wappenvogel des
Gebiets. Trockenzeit: November bis April.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag /
Hotel Club del Mar, Hotel Villa Caletas.
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Corcovado-Nationalpark
335 km von San Jose entfernt liegt der
42.000 ha große Nationalpark auf der
Osa-Halbinsel im Südwesten des Landes.
Ein Biosphärenreservat mit meilenweit
unbewohnter Küste, primärem Regenwald,
Wasserfällen, Berg- und Nebelwald,
Schwemmländern, Sümpfen, Mangrove
und Felsenküste. Corcovado ist wegen
seiner verschiedenen Vegetations-Gesellschaften
ein Paradies für Pflanzenfreunde.
Und insgesamt so artenreich, dass
National Geographic ihn als „eine der biologisch
gehaltvollsten Stellen der Erde“ bezeichnete. Jaguar, Großer Ameisenbär,
Weißlippen-Pekari, Tapir, Baumozelot
und Mazama-Hirsch sind anzutreffen,
Pfeilgiftfrösche, Schlangen und andereEchsen leben um Kaiman-Lagunen
herum
im Zentrum des Parks. Trockenzeit: Januar
bis März; September/Oktober ist der Park
geschlossen.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 - 3 Tage
/ Aguila de Osa Inn, Casa Corcovado (Boutique),
Punta Marenco Logde.
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Gandoca-Manzanillo-Wildreservat
Das 5.300 ha große Reservat liegt an
Costa Ricas Karibikküste: ein Paradies
für Naturliebhaber und Wasser-Enthusiasten.
Hier lassen sich nicht nur Fische,
Garnelen, Schwämme, Seegurken, See-Anemonen und Grüne Meeresschildkröten
beobachten, sondern auch Seekühe,
Tapire, Fischer-Tukane, Prachtadler, Kaimane
und andere Reptilien. Trockenzeit:
Februar, März, Juni, September, Oktober.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag /
Hotel Cariblue, Hotel Azania, Almonds and Corals Hotel.
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Manuel-Antonio-Nationalpark
Der 1972 geschaffene, weniger als 700
ha große Nationalpark liegt an der Pazifikküste.
Er bewahrt ursprünglichen Regenwald
und bietet sich als viel besuchter
Park auch für Wanderungen, Bootsfahrten,
Fischen und Reiten an. Erstaunlich
die Tierwelt: Hier leben Braunpelikane
und Weißbauchtölpel, Tyrannenadler und
Graukopfguan, Nasenbären, Zwei- und
Dreizehen-Faultier, Mittlerer Ameisenbär
und Ozelot. Trockenzeit: Dezember bis
März.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage /
Hotel Playa Espadilla, Casitas Eclipse Hotel.
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Monteverde-Santa-Elena-Reservat
Das Monteverde-Nebelwaldreservat ist
als eines der hervorragenden Schutzgebiete
der Neuen Welt berühmt. Es liegt Im
Nordwesten Costa Ricas auf der Wasserscheide
zwischen Karibik und Pazifik und
bietet in wenigen Kilometern Abstand
völlig unterschiedliche Lebensräume. In
den Höhenlagen hat der Wind an exponierten
Stellen Bäume mit Zwergwuchs
geschaffen, während Bäume geschützter
Standorte riesig und mit Orchideen,
Bromelien, Farnen, Moosen und Lianen
besetzt sind. An schlecht entwässerten
Stellen sind Sümpfe entstanden, während
anderswo kristallklares Wasser
durch tiefe Schluchten fließt. In den
unterschiedlichen Vegetationsbereichen
ist eine artenreiche Fauna und Flora
zu Hause: Mehr als 100 verschiedene
Säugetiere, über 400 Vogelarten, 120
verschiedene Amphibien und Reptilien
sowie 3.000 Pflanzenarten wurden bisher
nachgewiesen, davon alleine etwa
500 Orchideen. Spektakulär: Jaguar
und Ozelot, Mittelamerikanischer Tapir,
Nacktkehl-Schirmvogel, Hämmerling
sowie der Quetzal.Angegliedert wurde das bis auf 1.800
m Höhe reichende, 310 ha große Santa-
Elena-Waldreservat, eins der ersten
Schutzgebiete des Landes, das von einer
Gemeinde betrieben wird. 1992 konnte
es mit Regierungshilfe und Unterstützung
kanadischer Naturschützer vom
Dorf Santa Elena eingerichtet werden.
Gelder aus Eintritten, Führungen und
Souvenir-Verkauf fließen in das Reservat
oder eine örtliche Schule, um das
Verständnis der zukünftigen Generation
für den Naturschutz zu fördern. Es gibt
Pläne, weitere Gebiete zu erwerben,
um bedrohten Arten wie Jaguar, Ozelot,
Rotem Mazama-Hirsch und Quetzal Platz
zum Überleben zu geben.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1
Tag / Finca’s Valverde Lodge, Monteverde
Cloud Forest Lodge, Heliconia Lodge, Fonda Vela Hotel.
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Palo-Verde-Nationalpark
Die Süß- und Meerwasser-Sümpfe des
Palo Verde sind Rastplätze für Zugvögel
und weisen im Januar und Februar die
größte Watvogel-Dichte Mittelamerikas
auf. Der 13.000 ha große Nationalpark
mit unterschiedlicher Waldvegetation
liegt 240 km von San Jose entfernt und
bietet Halsband-Pekaris, Nasenbären,
Weißwedelhirschen, Skunks, Kapuzineraffen,
Leguanen sowie zahlreichen
Vögeln ein Zuhause. Trockenzeit: Januar
bis März.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 – 3
Tage / La Ensenada Lodge, Casa Conde del Mar Hotel & Resort.
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Poas-Nationalpark
Der 2.708 m hohe Poas-Vulkan ist einer
der schönsten Feuerberge Costa Ricas mit
einer atemberaubenden Landschaft. Im
5.600 ha großen Nationalpark dominieren
niedrige Wälder. Häufig zu sehende
Säugetiere sind Fledermäuse, Nagetiere,
Spitzmäuse und Opossums. Im Park leben
auch Quetzal, Mohrenguan und Lauch-Arassari. Der Park liegt 37 km von
San
Jose entfernt und wird am besten in der
Trockenzeit (Dezember bis April) besucht.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage /
Hotel Buena Vista, Trapp Family Country Inn.
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Rincon-de-la-Vieja-Nationalpark
Der Rincon de La Vieja ist ein Schichtvulkan,
der 1.916 m hoch aufragt und durch
Ausbrüche mehrerer Vulkane, die zu einem
Berg zusammenwuchsen, entstand;
nur einer der Vulkane ist noch aktiv. Von
257 nachgewiesenen Vogelarten sind
Lauch-Arassari und Dreilappenglöckner
hervorzuheben. Auch Hirsche, Pekaris,Faultiere, Tapire und Pumas leben
im
14.000 ha großen Park, der 264 km von
San Jose entfernt in Guanacaste liegt.
Für die letzten 21 km Lehmstraße wird
Vierradantrieb empfohlen. Trockenzeit:
Januar bis März.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage
/ Buena Vista Lodge, Canon de La Vieja Lodge,
Hacienda Guachipelin Lodge.
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Tapanti-Nationalpark
Der 6.000 ha große Nationalpark liegt
etwa eine Fahrstunde von San Jose
entfernt im Orosi-Tal und gehört zu den
regenreichsten Gebieten Costa Ricas. Mit
heftigen Niederschlägen muss zwischen
März und August gerechnet werden. Im
Regenwald leben Wickel- und Waschbären,
Affen, Hirsche und Tapire. Kolibris
und Papageien, Greifvögel und Quetzals
sind recht häufig zu beobachten sowie
zahlreiche Amphibien und Reptilien.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag /
Rancho Rio Perlas, Savegre Lodge.
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Tortuguero-Nationalpark
Im bekannten, fast 19.000 ha großen
Nationalpark an Costa Ricas nordöstlicher
Atlantik-Küste befinden sich die
wichtigsten Brutplätze für die Grünen
Meeresschildkröten der westlichen Karibik
(Juli bis Oktober); auch Leder- und
Karettschildkröten kommen zur Eiablage
hierher. Im Regenwald mit seinen Kanälen,
Flüssen, Seen und Stränden leben
verschiedene Affenarten, farbenprächtige
Aras und Tukane,Tapire, Ozelots, Jaguare,
Halsband-Pekaris, Flussotter, Faultiere
und Grisons. Faszinierend: Fische und
Frösche fangende Fledermäuse. Trockenzeit:
Februar und März.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag /
Laguna Lodge, Aninga Lodge, Evergreen Lodge.
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