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Gabun

Waldelefanten, Gorillas & Mandrills

1. Tag: Frankfurt – Libreville
Tagesflug nach Libreville. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Libreville - Evengue Island
Flug nach Omboue über Port Gentil. Bootsfahrt zur Evengue-Insel, auf der das Fernan-Vaz-Gorilla-Schutzgebiet beheimatet ist. Hier werden Flachlandgorillas aufgezogen, die durch den Handel mit Affenfleisch zu Waisen wurden, um sie später wieder auszuwildern. Gorillas, die sich durch Gefangenschaft so an Menschen gewöhnten, dass sie in freier Natur nicht mehr existieren können, haben hier ein würdiges Zuhause gefunden und sind auch zu besuchen. Den Rest des Tages können Sie Ihre Lodge genießen.

3. Tag: Evengue Island – Loango
Bootsfahrt auf dem Schwarzwasser-Mpivie-Fluss mit Stopp in St. Anne, wo Gustave Eiffel eine eiserne Kirche baute. Ein Geländewagen bringt Sie zur Loango-Lodge. Wenn Sie früh genug ankommen, starten Sie bereits am Nachmittag zu einer ersten Beobachtungsfahrt im Loango- Nationalpark per Boot oder Geländewagen. Halten Sie am Fluss nach Binden-Fischeule und Binsenralle Ausschau!

4. - 6. Tag: Loango-Nationalpark
Der Loango-Nationalpark liegt an der Iguela-Lagune und bietet ein atemberaubendes Mosaik aus Wäldern, Savannen, Lagunen und Sandstränden entlang Gabuns Küste. Sie erkunden den Nationalpark um die Loango-Lodge am besten zu Fuß, wenn Sie Waldtiere und Vögel sichten
wollen. Großsäuger wie Büffel, Elefanten, Sitatungas und auch Pinselohrschweine lassen sich vom Geländewagen aus gut beobachten. Wenn die Buckelwale an die Nationalparkküste kommen (Mitte Juli bis Mitte September), kann fakultativ ein Walboot gechartert werden.

Von der Loango-Lodge aus lohnen sich Abstecher in die südwestliche Tassi- und die südliche Akaka-Region des Nationalparks. In der Regenzeit (Februar bis April, Oktober/November) werden Sie vom Tassi-Savannen-Camp aus Mitarbeiter des Max-Planck-Insituts besuchen, die in den umliegenden Regenwäldern Schimpansen und Flachlandgorillas beobachten. Ihr Ziel ist nicht nur, Daten zum Verhalten und zur Ökologie der Primaten zu sammeln, sondern sie auch an menschliche Besucher zu gewöhnen, um später kontrollierte Trekkings zu den Tieren möglich zu machen. Von der Tassi-Region aus lohnt sich ein Abstecher ins Lourie-Gebiet, wo Büffel und Elefanten auch den Strand besuchen: Das ist typisch für den Loango-Park!

In der Trockenzeit werden Sie mit einem Boot in den Süden des Parks fahren und das entlegene Akaka-Bush-Camp aufsuchen. Es liegt mitten im Regenwald am Flussufer, und manchmal passieren Tiere auf ihrem Weg auch das Camp. Die Lagunen lassen sich am besten per Boot erforschen, der Regenwald auf Fußsafaris. Größere Gruppen von Waldbüffeln und Waldelefanten sind nicht selten zu sichten, scheue Sitatungas äsen im nassen Gelände, Krokodile zeigen sich jedoch nur selten.

Am einem Nachmittag bringt Sie ein Boot über die Lagune zum Strandcamp Pointe Sainte Catherine, das im Norden des Parks liegt. Hier können Sie relaxen, den Strand genießen und einen traumhaften Sonnenuntergang erleben.

7. Tag: Loango – Libreville
Mit einem Geländewagen und dann per Boot werden Sie zum Flughafen von Ombue gebracht. Flug über Port Gentil zurück nach Libreville. Am Abend beginnt Ihre Zugfahrt in Richtung Lope.

8. Tag: Lope
Ankunft in Lope am Morgen und Transfer zum Hotel. Nachmittags erkunden Sie das Gebiet um die Lodge, die an einem bewaldeten Bergmassiv liegt.

9./10. Tag: Lope-Nationalpark
Exkursionen zu Fuß und mit Safarifahrzeugen. Dabei sollten Sie neben Waldbüffeln und Waldelefanten auch Gelbrückenducker und Pinselohrschweine entdecken. Vogelkenner werden begeistert sein: Der Lope-Nationalpark lockt mit rund 350 Vogelarten. Fakultativ ist eine Pirogenfahrt auf dem Ogooue-Fluss möglich, bei dem der Führer Ihnen u.a. Höhlenmalereien zeigt, die vom archäologischen und kulturellen Erbe der Bewohner dieser Gegend zeugen.

11. Tag: Lope – Libreville
Der Vormittag steht zur freue Verfügung. Am Nachmittag beginnt die Zugfahrt zurück nach Libreville.

12. Tag: Libreville – Rückflug
Tageszimmer bis zum Flughafentransfer und Start des Rückfluges nach Europa.

13. Tag: Ankunft

 

Hinweise zum Lope-Nationalpark:
Bis 2010 war es möglich im Gebiet von Lope eine Herde Mandrills zu beobachten und im Mikongo-Forschercamp zu ü bernachten, um von dort aus Exkursionen zu starten. Sobald beides wieder möglich ist, werden wir es wieder im Programm aufnehmen.

Im Schutzgebiet gibt es große Gruppen von Mandrills: Bis zu 600 Tiere wurden schon in einer Gruppe gezählt. Sie werden erforscht, da man bisher wenig über diese bunten Pavian-Verwandten weiß. Mit erfahrenen Führern ist es möglich sie bei einem Trekking aufzuspüren.

Das Mikongo-Camp, Forschungsstation von Mitarbeitern der Zoologischen Gesellschaft London ist ein idealer Ausgangspunkt für Fußsafaris durch den Regenwald. Hier leben Satansaffen, Große Weißnasen, Schnurrbart- und Kronenmeerkatzen sowie Mangaben und Mandrills, auch Sitatungas, verschiedene Duckerarten, Waldelefanten, Pinselohrschweine und Leoparden. Wanderungen starten vom Camp aus in kleiner Gruppe und werden von einem erfahrenen Führer und einem kundigen Spurenleser begleitet. So werden Sie den Lebensraum Regenwald wirklich erfahren!