Griechenland
Orchideensuche im Nordwesten
1. Tag: Frankfurt – Thessaloniki – Alistrati
Flug von Frankfurt nach Thessaloniki und Fahrt zum Hotel nach Alistrati. Je nach
Ankunftszeit eventuell bereits eine erste Exkursion.
2. Tag: Alistrati
Exkursionen im Falakro-Gebirge. Auf seinen alpinen Matten wachsen Schachblumen,
Enzian, Hundszahnlilie, Laxmanns Günsel, Friedrich-August-Läusekraut,
Hallers Küchenschelle,
Veilchenarten und viele Orchideen.
3. Tag: Alistrati – Metsovon
Lange Fahrt von Alistrati über Thessaloniki, Kalambaka und den Katara-Pass
nach Metsovon, ein überwiegend von Walachen bewohnter Ort. Am Katara-Pass
Vorkommen von Kalopissis- und Kiefernknabenkraut, dazu Wildtulpe und Albanische
Lilie. Nach ca. 1,5 km zu Fuß erreichen Sie einen Wuchsort von Orchis
spitzelii.
4. Tag: Metsovon
Exkursionen im Gebiet von Metsovon. An den „Quellen des Aoos” und
anderen Feuchtstellen wächst Kalopissis-Knabenkraut, aber
auch viele Dichternarzissen.
An trockenen Wuchsorten sind mit etwas Glück Helenes-, Reinholds- und Epirus-Ragwurz zu
finden.
5. Tag: Metsovon
Von Metsovon aus geht es nach Nordosten in das obere Quellgebiet des Aoos. Sie
wechseln dabei auch über die griechische Hauptwasserscheide zwischen Ionischem
und Ägäischem
Meer. Ein breites Spektrum an Orchideen erwartet Sie am Fuß des Pindos-Nationalparkes.
6. Tag: Metsovon – Monodendri
Von Metsovon geht es durch das Quellgebiet des Aoos über die bekannten
Zagoria-Dörfer weiter zur Vikos-Schlucht und schließlich zu dem
Quartierstandort Monodendri am oberen Rand der Schlucht. Neben zahlreichen
botanischen Besonderheiten erleben Sie eine grandiose Landschaft mit einer der tiefsten Schluchten Europas.
7.-9. Tag: Monodendri
Drei Tage haben Sie Zeit, das Gebiet um Monodendri zu erkunden: Im Smolikas-Gebirge
wachsen das endemische Smolikas-Knabenkraut und seine Bastarde sowie die
Korallenwurz und zahlreiche andere Orchideenarten. Um zu den schönsten Dactylorhiza-Sümpfenam Nordhang des Smolikas zu gelangen, müssen Sie einen Anstieg von 200-300
m bewältigen. Die Trockenhänge und Sumpfwiesen des Grammos-Massiv bieten
Ihnen u.a. Ziegen-Riemenzunge, Pindus- und Baumanns-Knabenkraut. Im unteren Teil
der Vikos Schlucht steht voraussichtlich bereits Dactylorhiza saccifera in Blüte.
10. Tag: Monodendri – Panagitsa
Weiterfahrt über Kastoria nach Panagitsa. Unterwegs Stopp an einer Orchideenwiese
in den Hochlagen des Vitsi-Berges mit Dactylorhiza cordigera und Pseudorchis
frivaldi. Im benachbarten Buchenwald blüht meist die Korallenwurz.
11.-12. Tag: Panagitsa
Nach einer Exkursion zu einer Hangwiese mit Dactylorhiza am Vigla-Pass fahren
Sie zu den Prespa-Seen, auf denen u.a. Pelikane brüten. Falls gestattet,
machen Sie eine Bootsfahrt auf dem Mikra-Prespa-See zu den Vogelkolonien, die
ein beeindruckendes Naturerlebnis sind.
Heute besuchen Sie das Massiv des Kajmakcalan in der Nähe der
Grenze zu Makedonien. Nochmals werden Sie versuchen, in den komplizierten
Artenkomplex der Gattung Dactylorhiza etwas Licht zu bringen. Anschließend
geht es zum Fuß des Vermion-Gebirges, wo in den Hochlagen Dactylorhiza
iberica vor kommt.
13. Tag: Panagitsa – Frankfurt
Rückflug über Athen nach Frankfurt.
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