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Malaysia

Ihre private Wunschreise "à la carte"!

Malaysia-Borneo

Stellen Sie sich Ihr ganz persönliches Programm für Malaysia zusammen! Auf der Basis Ihrer Wünsche und Ideen arbeiten wir dann einen Vorschlag für Ihre Malaysia Wunschreise aus.

Als Anregung können Sie die unten aufgeführten Reisebausteine aus den besten Schutzgebieten der Region benutzen. Wir ergänzen diese dann durch besonders empfehlenswerte Unterkünfte sowie um Ausflugsziele, die geografisch, kulturell sowie im Hinblick auf Flora und Fauna interessant sind. Wie Sie am besten hin- und zurückkommen, das planen wir natürlich auch.

Bitte lesen Sie die Hinweise zur Erstellung von Privatangeboten.

Malaysia geeignet sich für private Safaris, da es fast durchgängig eine gute touristische Infrastruktur und viele gut erhaltene Schutzgebiete gibt. Einige davon haben wir nachfolgend aufgeführt.

Die An- und Abreise erfolgt mit Linienflügen, PKW und Kleinbussen. Die Fahrer sprechen Englisch. In den Schutzgebieten werden Sie von Rangern und parkansässigen Guides begleitet. Deren Blicke sind bewundernswert geschärft, damit ihnen auch nichts entgeht, was dort "kreucht und fleucht". Auf Wunsch können wir Ihnen auch Deutsch sprechende Reiseleiter oder akademisch ausgebildete Biologen vermitteln.

Mögliche Reiseziele:

Taman-Negara-Nationalpark
Kinabalu-Nationalpark
Gunung-Mulu-Nationalpark
Danum Valley
Turtle-Islands-Park
Bako-Nationalpark
Tunku-Abdul-Rahman-Nationalpark
Sepilok
Crocker-Range-Nationalpark
Cameron Highlands
Sipadan Island

Taman-Negara-Nationalpark
Größter Nationalpark Malaysias. Das ca. 130 Millionen Jahre alte Urwaldgebiet liegt im Zentrum der malayischen Halbinsel. Die Vegetationsformen reichen vom Flachlandregenwald bis zum Nebelwald. Zahlreich Flüsse ziehen viele Tiere an, die im dichten Buschwerk allerdings oft nur schwer auszumachen sind. Im Park wurden über 1.000 verschiedene Pflanzenarten und eine facettenreiche Tierwelt nachgewiesen, darunter etwa 250 Vogelarten. Anreise mit dem Boot ab Tembeling. Geöffnet Januar bis November.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage/3 Nächte.
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Kinabalu-Nationalpark
In den unterschiedlichen Vegetationszonen des Mount Kinabalu (4.101 m) findet sich eine einzigartige Pflanzenwelt mit typischen Epiphyten, Kannenpflanzen und der Rafflesia mit den größten Einzelblüten der Pflanzenwelt. Reichhaltig vertreten ist die Vogelwelt mit über 300 Arten.

Ein Ausflug zu den heißen Quellen Poring Hot Springs oder ein Gang auf dem „Canopy Walkway“ in luftiger Höhe werden unvergesslich bleiben! Sie können den Nationalpark mit naturkundlichen Guides oder in Eigenregie erkunden: Die Wege sind sehr gut gekennzeichnet. Bei Voranmeldung können Sie den Mount Kinabalu auch besteigen.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 5 Tage/4 Nächte.
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Gunung-Mulu-Nationalpark
Im größten Nationalpark Sarawaks wurden bisher 3.500 Planzenarten nachgewiesen; dazu gehören 170 Orchideen und 10 Kannenpflanzen. Weitere bisher entdeckte Arten sind 67 Säugetiere, 262 Vögel, 74 Frösche, 47 Fische, 281 Schmetterlinge und 458 verschiedene Ameisen! Auf Tages- und Nachtexkursionen können Sie einen Teil dieser vielfältigen Flora und Fauna erkunden.

Im Tropischen Regenwald finden sich auch bizarre Felsformationen, riesige Höhlensysteme und zwei Berge: der 2.376 m hohe Gunung Mulu und der 1.750 m hohe Gunung Api. Der weltweit größte Höhlenkomplex, den die Natur erschaffen hat, ist auf 150 km Länge begehbar, obwohl man davon ausgeht, dass erst 35 % der Höhlen erforscht sind. In der Deer Cave findet man zahllose Fledermäuse; die Clearwater Cave gehört mit über 50 km Länge zu Südostasiens längsten Höhlen. Hier leben Fische im Flusswasser, das nicht mehr brackig, sondern kristallklar ist, und Schmetterlinge, teils von enormer Größe, flattern umher.

Wer den Gunung Mulu besteigen möchte, sollte 3-5 zusätzliche Tage einplanen, gute Kondition vorausgesetzt. Wenn Sie die 45 m hohen bizarren Kalksteinnadeln nahe des Gunung Api sehen wollen, sollten Sie mit weiteren 3 - bis 4 Tagen (2 Übernachtungen) rechnen.

Der Mulu Canopy Walkway, ca. 15 – 25 m über der Erde angebracht, ist der längste Canopy Walkway weltweit. Bei Wanderungen im Park ist es obligatorisch, einen Führer zu engagieren. Doch es gibt auch ausgeschilderte „Trails“, die in Eigenregie begangen werden können. Der Besuch einer Langhaus-Gemeinschaft bringt Ihnen die Menschen der Gegend und Ihre Lebensweise näher.

Der Besuch dieses Nationalparks setzt gute Kondition voraus, um das auch schwierige Gelände zu bewältigen. Regenfälle sind häufig, außer in den trockeneren Monaten August und September.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 4-5 Tage (ohne Gipfelbesteigung).
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Danum Valley
Das Danum-Valley-Gebiet am Oberlauf des Sungai Segama wurde 1981 unter Naturschutz gestellt. Die Anreise erfolgt nur über Lahad Datu. 1986 eröffnete das Field Centre, das sich mit der Erforschung des Tropischen Regenwaldes befasst und die Aufgabe hat, Interessierten den Umgang mit der Natur nahezubringen. Danum Valley ist eines der letzten intakten Primärregenwald-Gebiete Sabahs, in dem noch Großsäuger wie Elefant, Sumatra-Nashorn, Orang-Utan und Nebelparder vorkommen. Allerdings reichen Plantagen und Holzfällercamps schon bis an die Grenzen des Schutzgebietes heran.

Bisher wurden hier über 240 Vogelarten nachgewiesen wie Hinduspint, Olivrücken-Dunkelschnäpper, Schwarznackenpirol, Malabarhornvogel und Malaienuhu. Gibbons und Maronenlanguren schätzen die dichte Vegetation; Sambarhirsche und Indische Muntjaks sind in der Dämmerung zu beobachten.

Sie können das Schutzgebiet mit Führern oder in Eigenregie erkunden. Verschiedene „Trails“ sind gut markiert; mit der Entfernung zum Field Centre steigt die Wahrscheinlichkeit, Großtiere zu sehen. Schwieriger wird das Gelände im Süden, wenn Sie nach Nashörnern suchen; hier fehlt stellenweise die Markierung, und Sie sollten eine solche Unternehmung vorher unbedingt mit den Rangern absprechen.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 3-4 Tage.
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Turtle-Islands-Park
Der Park wurde in den 70er Jahren als Meeresschutzpark deklariert und umfasst 1.740 ha einschließlich der drei kleinen Inseln Selingan, Gulisan und Bakungan Kecil, die etwa 40 km vor der Küste Sandakans nahe der Grenze zu den Philippinen liegen. Nur auf der Selingan kann übernachtet werden: Hier stehen Chalets für z.Zt. 20 Besucher zur Verfügung. Die Anreise erfolgt mit dem Boot von Sandakan aus.

Auf Selingan lassen sich in Begleitung eines Parkrangers kurz nach Einbruch der Dunkelheit Schildkrötenweibchen bei der Eiablage beobachten (Fotografieren ist nicht erlaubt). Durchschnittlich kommen 25 bis 30 Meeresschildkröten pro Nacht an Land (Spitzenwerte von Juni bis Oktober). Schöner Strand mit Schnorchelmöglichkeit (Quallen und Schwämme meiden!).
Empfehlenswerter Aufenthalt: 1-2 Nächte.
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Bako-Nationalpark
Der Nationalpark liegt nahe der Hauptstadt Kuching auf einer Halbinsel und ist nur 27 km² groß, so dass Besucher schnell einen intensiven Einblick in Sarawaks Natur erhalten. Vorteilhaft ist der fließende Übergang der 5 Vegetationszonen auf engstem Raum: vom Mangrovenwald an der Küste über Tropischen Regenwald bis zu Kannenpflanzen und Buschland am Plateau.

Ebenso vielfältig ist die Tierwelt: Winkerkrabben und Schlammspringer im Mangrovenwald, Bindenwarane an Gewässern, dazu Nasen-und Javaneraffen, Mangrovenblauschnäpper und Malaienhornvogel.

Im Besucherzentrum des Parks kann man sich über die unterschiedlichen Dschungelpfade informieren und Wanderungen an persönliche Ansprüche und körperlichen Voraussetzungen anpassen; die Wege sind gut ausgeschildert.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 - 3 Tage.
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Tunku-Abdul-Rahman-Nationalpark
Der Park besteht aus 5 Inseln, die einige Kilometer von Kota Kinabalu entfernt liegen und sich auch für einen Tagesausflug eignen. Im kristallklaren Wasser können Sie Korallenriffe erkunden, am Strand Mangrovenwälder. Naturliebhaber zieht es nach Pulau Gaya, größte Insel des Parks mit noch erhaltenem Primärregenwald. Hier können Sie Grünkopfliest, Gurial und Schönhörnchen entdecken; Javaneraffen und Bindenwarane sind schon Kulturfolger geworden.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 1- 3 Tage.
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Sepilok
Die Orang-Utan-Auswilderungsstation ist von Sandakan aus bequem zu erreichen. Das 4.000 ha große Gebiet bietet noch nahezu unberührten Regenwald, der zum Meer hin im Süden und Osten in Mangroven-Vegetation übergeht. Sepilok wurde eingerichtet, um beschlagnahmte Orang-Utans wieder an das freie Leben im Regenwald zu gewöhnen.

Neben dem Besuch des Informationszentrums und der Orang-Utan-Fütterung auf zwei verschiedenen Plattformen bieten sich Exkursionen im Regen- und Mangrovenwald an. Zu den häufigsten Vogelarten gehören Indischer Hirtenstar und der Grünkopftrogon; in den Mangroven leben Blauflügel- und Granatpitta, Winkerkrabben und Schlammspringer.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkunft: 2-3 Tage, Sukau Lodge.
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Crocker-Range-Nationalpark
Er ist zweitgrößter Nationalpark Malaysias und Teil des Crocker-Range-Gebirges, das sich vom Kinabalu bis an die Grenze Sarawaks parallel zur Westküste Sabahs erstreckt. Das gesamte Gebiet ist relativ unerschlossen. An den Ausläufern der Berge und in den Tälern liegen die Reisfelder der Bergbauern.

Auf einer Tour, die gute Kondition voraussetzt, können Sie von Dorf zu Dorf wandern, Flüsse und Bäche durchwaten, Felder und Regenwald passieren, Orchideen, Rhododendren und Kannenpflanzen bewundern. Gut zu beobachten sind verschiedene Hörnchenarten und Tupaias (Spitzhörnchen), Borneo- und Streifenbartvogel sowie verschiedene Nektarvögel. Auffälligster der zahlreichen Schmetterlinge ist der schwarzgelbe Rajah-Brooke-Schmetterling mit leuchtend grünem Muster und bis zu 18 cm Flügelspannbreite.

Übernachtet wird in kleinen Dörfern in Gemeinschaftshäusern, Privathäusern oder Zelten. So bekommen Sie auch einen Einblick in die Lebensweise der Landbewohner.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 4-5 Tage.
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Cameron Highlands
Das Bergland der Cameron Highlands liegt etwa 1.600 m hoch und hat ein angenehm kühles Klima (14 - 22 °C), das nicht nur eine ganz eigene Bergregenwaldvegetation entstehen ließ, sondern auch Gemüseanpflanzungen und Teeplantagen. Doch in den Wäldern leben noch Haubenlanguren, während sich die Schönhörnchen offenbar schon an die Nähe der Menschen gewöhnt haben. An Vögeln sind Bronzedrongo, Frühlingstaube, Malaiensegler und Glanzkrähen nicht selten. Zahlreiche Insekten fühlen sich in den Highlands wohl: Nashornkäfer und Gottesanbeterinnen sowie leuchtend grüne, gelbe und blaue Vogelfalter. Höchste Temperaturen und geringste Niederschläge bieten die Monate Januar/ Februar und Juni bis September.

Ausgangspunkt für alle Ausflüge ist der Ort Tanah Rata; viele Wege sind numeriert. Wenn Sie den Weg zu den Bergen Jasar (1650 m) und Perdan (1590 m) nehmen, passieren Sie dichtes Farngestrüpp und Regenwald. Der Abstieg führt durch ein Dorf der Orang-Asli, Malaysias Ureinwohner. Schneller und ohne größere Anstregungen können Sie den Robinson-Wasserfall erreichen, in dessen Umgebung Javaneraffen und Haubenlanguren zu sehen sind. Er liegt nur etwa 30 Minuten vom Ortskern von Tanah Rata entfernt. Mit guter Kondition können Sie auch den Brichang-Berg (2.030 m) besteigen. In der Nähe von Tanah Rata liegt ein Institut, in dem man an Nutzpflanzen forscht. Dort können Sie auch Teeplantagen besuchen.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 3-4 Tage.
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Sipadan Island
Wer Erholung am Meer und vor allem die Unterwasserwelt schätzt, der sollte von Semporna aus zur kleinen Insel Sipadan übersetzen. Sie gilt als eines der 10 besten Tauchparadiese der Welt. Reiche Korallenvorkommen mit vielen herrlich bunten Fischen sowie Meeresschildkröten, die auch zur Eiablage auf die Insel kommen, haben Sipadan zu einem Geheimtipp gemacht. Auf der Insel kann auch gezeltet werden. Wer es investieren mag, macht eine organisierte Tauchexpedition, um das Erleben der Unterwasserwelt voll auszukosten.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 1-2 Tage.
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