Mögliche Reiseziele:
Taman-Negara-Nationalpark
Kinabalu-Nationalpark
Gunung-Mulu-Nationalpark
Danum Valley
Turtle-Islands-Park
Bako-Nationalpark
Tunku-Abdul-Rahman-Nationalpark
Sepilok
Crocker-Range-Nationalpark
Cameron Highlands
Sipadan Island
Taman-Negara-Nationalpark
Größter Nationalpark Malaysias. Das ca. 130 Millionen Jahre
alte Urwaldgebiet liegt im Zentrum der malayischen Halbinsel. Die Vegetationsformen
reichen vom Flachlandregenwald bis zum Nebelwald. Zahlreich Flüsse
ziehen viele Tiere an, die im dichten Buschwerk allerdings oft nur schwer
auszumachen sind. Im Park wurden über 1.000 verschiedene Pflanzenarten
und eine facettenreiche Tierwelt nachgewiesen, darunter etwa 250 Vogelarten.
Anreise mit dem Boot ab Tembeling. Geöffnet Januar bis November.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage/3 Nächte.
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Kinabalu-Nationalpark
In den unterschiedlichen Vegetationszonen des Mount Kinabalu (4.101 m)
findet sich eine einzigartige Pflanzenwelt mit typischen Epiphyten,
Kannenpflanzen und der Rafflesia mit den größten Einzelblüten
der Pflanzenwelt. Reichhaltig vertreten ist die Vogelwelt mit über
300 Arten.
Ein Ausflug zu den heißen Quellen Poring Hot
Springs oder ein Gang auf dem „Canopy
Walkway“ in luftiger Höhe
werden unvergesslich bleiben! Sie können den Nationalpark mit
naturkundlichen Guides oder in Eigenregie erkunden: Die Wege sind sehr
gut gekennzeichnet. Bei Voranmeldung können Sie den Mount Kinabalu
auch besteigen.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 5 Tage/4 Nächte.
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Gunung-Mulu-Nationalpark
Im größten Nationalpark Sarawaks wurden bisher 3.500 Planzenarten
nachgewiesen; dazu gehören 170 Orchideen und 10
Kannenpflanzen.
Weitere bisher entdeckte Arten sind 67 Säugetiere, 262 Vögel,
74 Frösche, 47 Fische, 281 Schmetterlinge und 458 verschiedene Ameisen!
Auf Tages- und Nachtexkursionen können Sie einen Teil dieser vielfältigen
Flora und Fauna erkunden.
Im Tropischen Regenwald finden sich auch bizarre
Felsformationen, riesige Höhlensysteme und zwei Berge: der 2.376
m hohe Gunung Mulu und der 1.750 m hohe Gunung Api. Der weltweit größte
Höhlenkomplex, den die Natur erschaffen hat, ist auf 150 km Länge
begehbar, obwohl man davon ausgeht, dass erst 35 % der Höhlen erforscht
sind. In der Deer Cave findet man zahllose Fledermäuse; die Clearwater
Cave gehört mit über 50 km Länge zu Südostasiens
längsten Höhlen. Hier leben Fische im Flusswasser, das nicht
mehr brackig, sondern kristallklar ist, und Schmetterlinge, teils von
enormer Größe, flattern umher.
Wer den Gunung Mulu besteigen
möchte, sollte 3-5 zusätzliche Tage einplanen, gute Kondition
vorausgesetzt. Wenn Sie die 45 m hohen bizarren Kalksteinnadeln nahe
des Gunung Api sehen wollen, sollten Sie mit weiteren 3 - bis 4 Tagen
(2 Übernachtungen) rechnen.
Der Mulu Canopy Walkway, ca. 15 – 25
m über der Erde angebracht, ist der längste Canopy Walkway
weltweit. Bei Wanderungen im Park ist es obligatorisch, einen Führer
zu engagieren. Doch es gibt auch ausgeschilderte „Trails“,
die in Eigenregie begangen werden können. Der Besuch einer Langhaus-Gemeinschaft
bringt Ihnen die Menschen der Gegend und Ihre Lebensweise näher.
Der Besuch dieses Nationalparks setzt gute Kondition voraus, um das auch
schwierige Gelände zu bewältigen. Regenfälle
sind häufig, außer in den trockeneren Monaten August und September.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 4-5 Tage (ohne Gipfelbesteigung).
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Danum Valley
Das Danum-Valley-Gebiet am Oberlauf des Sungai Segama wurde 1981 unter
Naturschutz gestellt. Die Anreise erfolgt nur über Lahad
Datu. 1986 eröffnete das Field Centre, das sich
mit der Erforschung des Tropischen Regenwaldes befasst und die Aufgabe
hat, Interessierten den Umgang mit der Natur nahezubringen. Danum Valley
ist eines der letzten intakten Primärregenwald-Gebiete Sabahs,
in dem noch Großsäuger wie Elefant, Sumatra-Nashorn, Orang-Utan und Nebelparder vorkommen.
Allerdings reichen Plantagen und Holzfällercamps
schon bis an die Grenzen des Schutzgebietes heran.
Bisher wurden hier über
240 Vogelarten nachgewiesen wie Hinduspint, Olivrücken-Dunkelschnäpper,
Schwarznackenpirol, Malabarhornvogel und Malaienuhu. Gibbons und Maronenlanguren schätzen die dichte Vegetation; Sambarhirsche und Indische
Muntjaks sind in der Dämmerung zu beobachten.
Sie können das Schutzgebiet
mit Führern oder in Eigenregie erkunden. Verschiedene „Trails“ sind
gut markiert; mit der Entfernung zum Field Centre steigt die Wahrscheinlichkeit,
Großtiere zu sehen. Schwieriger wird das Gelände im Süden,
wenn Sie nach Nashörnern suchen; hier fehlt stellenweise die Markierung,
und Sie sollten eine solche Unternehmung vorher unbedingt mit den Rangern
absprechen.
Empfehlenswerter
Aufenthalt: 3-4 Tage.
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Turtle-Islands-Park
Der Park wurde in den 70er Jahren als
Meeresschutzpark deklariert und umfasst
1.740 ha einschließlich der drei kleinen
Inseln Selingan, Gulisan und Bakungan
Kecil, die etwa 40 km vor der Küste Sandakans
nahe der Grenze zu den Philippinen
liegen. Nur auf der Selingan kann
übernachtet werden: Hier stehen Chalets
für z.Zt. 20 Besucher zur Verfügung. Die Anreise erfolgt mit
dem Boot von Sandakan aus.
Auf Selingan lassen sich in Begleitung
eines Parkrangers kurz nach Einbruch
der Dunkelheit Schildkrötenweibchen bei der Eiablage beobachten (Fotografieren
ist nicht erlaubt). Durchschnittlich
kommen 25 bis 30 Meeresschildkröten
pro Nacht an Land (Spitzenwerte von
Juni bis Oktober). Schöner Strand mit
Schnorchelmöglichkeit (Quallen und
Schwämme meiden!).
Empfehlenswerter
Aufenthalt: 1-2 Nächte.
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Bako-Nationalpark
Der Nationalpark liegt nahe der Hauptstadt Kuching auf einer Halbinsel
und ist nur 27 km² groß, so dass Besucher schnell
einen intensiven Einblick in Sarawaks Natur
erhalten. Vorteilhaft ist der fließende
Übergang der 5 Vegetationszonen auf
engstem Raum: vom Mangrovenwald an
der Küste über Tropischen Regenwald bis
zu Kannenpflanzen und Buschland am
Plateau.
Ebenso vielfältig ist die Tierwelt:
Winkerkrabben und Schlammspringer im
Mangrovenwald, Bindenwarane an Gewässern,
dazu Nasen-und Javaneraffen,
Mangrovenblauschnäpper und Malaienhornvogel.
Im Besucherzentrum des Parks
kann man sich über die unterschiedlichen
Dschungelpfade informieren und Wanderungen
an persönliche Ansprüche und
körperlichen Voraussetzungen anpassen;
die Wege sind gut ausgeschildert.
Empfehlenswerter
Aufenthalt: 2 - 3 Tage.
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Tunku-Abdul-Rahman-Nationalpark
Der Park besteht aus 5 Inseln, die einige
Kilometer von Kota Kinabalu entfernt liegen
und sich auch für einen Tagesausflug
eignen. Im kristallklaren Wasser können
Sie Korallenriffe erkunden, am Strand
Mangrovenwälder. Naturliebhaber zieht
es nach Pulau Gaya, größte Insel des Parks
mit noch erhaltenem Primärregenwald.
Hier können Sie Grünkopfliest, Gurial und
Schönhörnchen entdecken; Javaneraffen
und Bindenwarane sind schon Kulturfolger
geworden.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 1- 3 Tage.
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Sepilok
Die Orang-Utan-Auswilderungsstation ist
von Sandakan aus bequem zu erreichen.
Das 4.000 ha große Gebiet bietet noch
nahezu unberührten Regenwald, der
zum Meer hin im Süden und Osten in
Mangroven-Vegetation übergeht. Sepilok
wurde eingerichtet, um beschlagnahmte
Orang-Utans wieder an das freie Leben
im Regenwald zu gewöhnen.
Neben
dem Besuch des Informationszentrums und der Orang-Utan-Fütterung auf
zwei verschiedenen Plattformen bieten
sich Exkursionen im Regen- und
Mangrovenwald an. Zu den häufigsten
Vogelarten gehören Indischer Hirtenstar
und der Grünkopftrogon; in den Mangroven
leben Blauflügel- und Granatpitta,
Winkerkrabben und Schlammspringer.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkunft: 2-3
Tage, Sukau Lodge.
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Crocker-Range-Nationalpark
Er ist zweitgrößter Nationalpark Malaysias
und Teil des Crocker-Range-Gebirges,
das sich vom Kinabalu bis an die Grenze
Sarawaks parallel zur Westküste Sabahs
erstreckt. Das gesamte Gebiet ist relativ
unerschlossen. An den Ausläufern der
Berge und in den Tälern liegen die Reisfelder
der Bergbauern.
Auf einer Tour, die
gute Kondition voraussetzt, können Sie
von Dorf zu Dorf wandern, Flüsse und Bäche
durchwaten, Felder und Regenwald
passieren, Orchideen, Rhododendren
und Kannenpflanzen bewundern. Gut
zu beobachten sind verschiedene Hörnchenarten und Tupaias (Spitzhörnchen),
Borneo- und Streifenbartvogel sowie
verschiedene Nektarvögel. Auffälligster
der zahlreichen Schmetterlinge ist der
schwarzgelbe Rajah-Brooke-Schmetterling
mit leuchtend grünem Muster
und bis zu 18 cm Flügelspannbreite.
Übernachtet wird in kleinen Dörfern in
Gemeinschaftshäusern, Privathäusern
oder Zelten. So bekommen Sie auch einen
Einblick in die Lebensweise der Landbewohner.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 4-5 Tage.
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Cameron Highlands
Das Bergland der Cameron Highlands
liegt etwa 1.600 m hoch und hat ein
angenehm kühles Klima (14 - 22 °C), das
nicht nur eine ganz eigene Bergregenwaldvegetation entstehen ließ, sondern
auch Gemüseanpflanzungen und Teeplantagen.
Doch in den Wäldern leben
noch Haubenlanguren, während sich die
Schönhörnchen offenbar schon an die
Nähe der Menschen gewöhnt haben. An
Vögeln sind Bronzedrongo, Frühlingstaube,
Malaiensegler und Glanzkrähen nicht
selten. Zahlreiche Insekten fühlen sich
in den Highlands wohl: Nashornkäfer
und Gottesanbeterinnen sowie leuchtend
grüne, gelbe und blaue Vogelfalter.
Höchste Temperaturen und geringste
Niederschläge bieten die Monate Januar/
Februar und Juni bis September.
Ausgangspunkt
für alle Ausflüge ist der Ort
Tanah Rata; viele Wege sind numeriert.
Wenn Sie den Weg zu den Bergen Jasar (1650 m) und Perdan (1590 m) nehmen,
passieren Sie dichtes Farngestrüpp und
Regenwald. Der Abstieg führt durch ein
Dorf der Orang-Asli, Malaysias Ureinwohner.
Schneller und ohne größere Anstregungen
können Sie den Robinson-Wasserfall erreichen, in dessen Umgebung
Javaneraffen und Haubenlanguren zu
sehen sind. Er liegt nur etwa 30 Minuten
vom Ortskern von Tanah Rata entfernt.
Mit guter Kondition können Sie auch den
Brichang-Berg (2.030 m) besteigen. In der
Nähe von Tanah Rata liegt ein Institut, in
dem man an Nutzpflanzen forscht. Dort
können Sie auch Teeplantagen besuchen.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 3-4 Tage.
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Sipadan Island
Wer Erholung am Meer und vor allem
die Unterwasserwelt schätzt, der sollte
von Semporna aus zur kleinen Insel Sipadan
übersetzen. Sie gilt als eines der 10
besten Tauchparadiese der Welt. Reiche
Korallenvorkommen mit vielen herrlich
bunten Fischen sowie Meeresschildkröten,
die auch zur Eiablage auf die
Insel kommen, haben Sipadan zu einem
Geheimtipp gemacht. Auf der Insel kann
auch gezeltet werden. Wer es investieren
mag, macht eine organisierte Tauchexpedition,
um das Erleben der Unterwasserwelt
voll auszukosten.
Empfehlenswerter
Aufenthalt: 1-2 Tage.
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