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Simbabwe

Wildes Afrika am Sambesi-Tal

1. Tag: Individueller Abflug am Abend

2. Tag: Harare – Matusadona
Ankunft in Harare am Morgen und kurzer Weiterflug mit einer kleineren Maschine nach Kariba. Da sie recht tief fliegt, genießen Sie wunderbare Aussichten auf das afrikanische Buschland und den riesigen Kariba-Staudamm. Nach der Landung fahren Sie zum Matusadona-Nationalpark am Kariba-See.

3./4. Tag: Matusadona-Nationalpark
Mit einem kleinen Boot erkunden Sie die umliegenden Inseln und den Uferbereich des Kariba-Sees. Abgestorbene, kahle Mopanebäume stehen im flachen Wasser und bieten ein gespenstisches Bild. Oft sind sie mit Kormoranen, Reihern und anderen Wasservögeln besetzt. Zum Trinken kommen zahlreiche Huftiere wie Impalas, Große Kudus, Warzenschweine, Elefanten und Büffel ans Wasser, in dem viele Krokodile auf sie warten. Dort, wo es vielversprechend aussieht, schieben Sie Ihr Boot an Land und unternehmen eine Fußpirsch. Der 1.400 km² große Park ist eines der schönsten und wildreichsten Reservate im südlichen Afrika.

5. Tag: Matusadona – Mana Pools
Es geht zurück nach Kariba und auf kleiner Piste hinab in den Mana-Pools-Nationalpark. Das Schutzgebiet erstreckt sich über ein Gebiet von 2.000 km² und dehnt sich von den Sandbänken des Sambesi über fruchtbare Uferterrassen mit Akazienwäldern bis zu dichten Mopanewäldern im Norden aus. Der Name des Schutzgebietes leitet sich von seinen Wasserlöchern ab, ehemaligen Altarmen des Sambesi, in denen zahlreiche Krokodile und Flusspferde leben. Regelmäßig kommen Elefanten, Große Kudus, Wasserböcke, Zebras und Warzenschweine zum Trinken an die Pools. Auch Löwen, Leoparden, Geparde und Tüpfelhyänen sind mit etwas Glück zu sehen.

6./7. Tag: Mana-Pools-Nationalpark
Mit offenem Geländewagen und zu Fuß erkunden Sie den Nationalpark. Bootsfahrten auf dem Sambesi führen zu kleinen Inseln, vorbei an neugierigen Flusspferden und sonnenbadenden Krokodilen. Schirrantilopen nähern sich vorsichtig der Uferböschung, Elefanten löschen ihren Durst. Die Tiere kennen keine Gefahr vom Fluss her und lassen sich deshalb gut beobachten. Natürlich gibt es auch zahlreiche Vögel zu entdecken.

8. Tag: Mana-Pools – Kariba
Fahrt zurück nach Kariba. Am Nachmittag Besuch des Staudammes, der vor mehr als 60 Jahren gebaut wurde.

9. Tag: Kariba – Hwange-Nationalpark
Flug nach Victoria Falls und Fahrt nach Hwange. Der Park mit seinen fast 15.000 km² wurde bereits 1929 eingerichtet. Er liegt am Rande der Kalahari-Halbwüste und ist nur im Norden noch verhältnismäßig grün und mit Mopanewald bewachsen. Nach Süden wird er immer trockener und sandiger, weist vorwiegend Dornbüsche und eine relativ karge Savannenvegetation auf.

10./11. Tag: Hwange-Nationalpark
Wegen der großen Wasserknappheit im Hwange wurden in den 30-er Jahren künstliche Wasserstellen geschaffen. An diesen wurden bequeme Beobachtungsplattformen gebaut. Damit haben Sie auch hier wieder die Möglichkeit, das Safarifahrzeug zu verlassen, um die Tiere ungestört über längere Zeit zu beobachten. Bekannt ist der Hwange vor allem wegen seinen großen Elefantenherden. Waren es vor dem Bau der Wasserstellen wenige Tausend der Rüsseltiere, die sporadisch zu Besuch kamen, so wuchs ihr Bestand danach kontinuierlich an auf über 20.000 Tiere, die sich ganzjährig hier aufhalten. Interessant sind aber auch die Giraffen, Streifengnus, Elen- und Rappenantilopen, Steinböckchen, Warzenschweine, Zebramangusten, Löwen und Schakale. Insgesamt wurden hier über 100 Arten von Säugetieren und mehr als 400 Vogelarten registriert.

12./13. Tag: Hwange: The Hide
Am Ostrand des Hwange liegt in einem besonders tierreichen Gebiet „The Hide“, ein komfortables Zeltcamp, das bereits als das beste des Landes ausgezeichnet wurde. Es liegt an einem Wasserloch, zu dem regelmäßig Elefanten und viele andere Tiere kommen. Auch Nashörner und Löwen sind gelegentlich zu sehen – ein echtes Paradies. Neben den „normalen“ Safarifahrten mit offenen Geländewagen werden Sie erfahrene lokale Guides zu Fuß zu zahlreichen Wildtieren führen, ein ganz besonderes Erlebnis, um Afrika mit allen Sinnen wahrzunehmen. Außerdem gibt es hier auch noch Beobachtungs-Verstecke an Wasserlöchern. Von diesen aus können Sie aus nächster Nähe eine Fülle von Wildtieren beobachten. Nicht selten kommen riesige Büffelherden zum Trinken ans Wasser oder Giraffen machen in wenigen Metern Entfernung ihren artistischen Spagat, um ihren Durst zu löschen.

14. Tag: Hwange – Victoria Falls
Genießen Sie noch einmal den typisch afrikanischen Morgen im Busch - das Konzert der Vögel, munter umherziehende Zebramangusten und das ausgelassene Spiel der Meerkatzen und Antilopen in der warmen Morgensonne. Dann fahren Sie zum letzten Höhepunkt der Reise, zu den Viktoriafällen. Schon von weitem erkennen Sie in der Luft die riesige Wolke der aufsteigenden Gischt. Bis zu 550 Millionen Liter Wasser pro Minute donnern auf einer Breite von 1,5 km 108 Meter in die Tiefe. Besonders schön ist ein Ausflug am späten Nachmittag. In den Wassernebeln bilden sich bunt schillernde Regenbogen, die sich langsam mit dem Stand der untergehenden Sonne verändern.

15. Tag: Victoria Falls
Sie haben viel Zeit, um die Fälle in all ihrer Pracht zu erkunden. Zahlreiche Wanderwege führen zu verschiedenen Aussichtspunkten. An den Ufern des Sambesi hat sich durch die Feuchtigkeit ein dichter, immergrüner Galeriewald entwickelt. In ihm leben unter anderem Trompeterhornvögel und die hier recht zutraulichen Schirrantilopen. Es bietet sich auch die Möglichkeit, den Fluss unterhalb der Fälle feuchtfröhlich zu erleben: Gelenkt von erfahrenen Wildwasserspezialisten wagen sich täglich mehrere Teams mit Mammutschlauchbooten die tosenden Stromschnellen hinab. Ein großartiges Erlebnis für Wagemutige.

16. Tag: Victoria Falls – Rückflug
Den Morgen haben Sie noch einmal freien Verfügung – einfach zum Ausruhen am Swimmingpool oder für einen erneuten Besuch der Fälle. Gegen Mittag fliegen Sie zurück nach Harare und anschließend weiter nach Europa.

17. Tag: Ankunft