Arktis
Arktische Naturwunderwelt rund um Spitzbergen
1. Tag: Individueller Tagesflug
Flug über Oslo nach Longyearbyen. Je nach Flugverbindung kann
eine Übernachtung in Oslo oder Longyearbyen notwendig sein.
2. Tag: Schiff Plancius/Antarctic Dream
Vor der Einschiffung besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die frühere
Bergarbeiterstadt Longyearbyen. Dabei sind die Pfarrkirche und das Museum,
mit
seinen Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte, einen Besuch
wert. Auch ein Ausflug in die umgebende Tundra lohnt sich. Mehr als 100 verschiedene
Pflanzenarten sind hier zu Hause. Am Abend beginnt Ihre Spitzbergen-Umrundung
mit der Fahrt durch den Isfjorden.
3. Tag: Krossfjorden
Besuch des Krossfjords und Schlauchbootfahrt zum 14.-Juli-Gletscher. Dreizehenmöwen
und Dickschnabellummen nisten hoch in den Felsen, an deren Fuß oft Eisfüchse
nach Nahrung suchen. An den Berghängen blüht die Tundra, und im Fjord ist hin
und wieder eine Bartrobbe zu beobachten. Nachmittags wird Ny Ålesund
erreicht, die nördlichste Ortschaft der Erde. In der Nähe der Forschungsstation
brüten Eiderenten, Kurzschnabelgänse und Küstenseeschwalben.
4. Tag: Liefdjefjord
Wenn das Wetter es erlaubt, fahren Sie in den Liefdefjord hinein und landen
auf einer der Tundrainseln der Andøyane-Gruppe. Eiderenten und Kurzschnabelgänse nisten hier. Hin und wieder ist auch die Prachteiderente anzutreffen. Vor der
5 km langen Gletscherfront des Monacogletschers finden Sie tausende von Dreizehenmöwen,
die auf Futter lauern. Auch Eisbären sind schon auf der Gletscherwand gesehen
worden.
5. Tag: Phippsoya
Mit Phippsøya, die zur Sieben-Insel-Gruppe gehört, erreichen Sie den nördlichsten
Punkt dieser Reise. Hier auf 81° nördlicher Breite befinden Sie sich nur noch
540 Meilen vom geografischen Nordpol entfernt. Eisbären streifen über
die Inseln, immer begleitet von Elfenbeinmöwen. Mehrere
Stunden erleben Sie die spektakuläre
Umgebung im Packeis und können nach der Rosenmöwe Ausschau halten bevor, das
Schiff Kurs nach Süden nimmt.
6.Tag: Lågøya – Hinlopenstraße
Die Insel Lågøya in der nordöstlichen Einfahrt zur Hinlopenstraße bietet eine
gute Möglichkeit, Walrosse zu sehen. Auf dieser Insel mit ihrer weiten Lagune
wurden sogar schon Schwalbenmöwen beobachtet. Am Sorgfjord finden Sie vielleicht
Walrosse, nicht weit von historischen Walfängergräbern aus dem 17. Jh. Auf einer
Wanderung über die Tundra halten Sie nach Schneehühnern Ausschau.
7. Tag: Hinlopenstraße
Die Hinlopenstraße trennt Westspitzbergen von Nordaustlandet, der zweitgrößten
Insel des Svalbard-Archipels. Sie ist vollständig von Eis bedeckt. Hier erreichen
Sie den nördlichsten Punkt der Reise. Auf den Eisschollen sind nun häufiger
Eisbären, Bart- und Ringelrobben zu entdecken, und auch die rein
weißen Elfenbeinmöwen zeigen sich gelegentlich. Im Lomfjord (Westspitzbergen)
können Sie bei einer Schlauchbootfahrt Tausende von Dickschnabellummen
in den Basaltklippen beobachten, und bei einem Ausflug in die Augustabukta
(Nordaustlandet) begegnen Sie meist kleinen Gruppen des zierlichen Spitzbergen-Rentiers,
Kurzschnabelgänsen, Elfenbeinmöwen und Walrossen.
Auf Torrelneset erkunden Sie die Polarwüste Nordaustlandets, in unmittelbarer
Nähe der drittgrößten Eiskappe der Erde, die hier ins Meer mündet. Sie wandern
entlang der eindrucksvollen Küste mit Steinformationen, die im Laufe von
Jahrtausenden hier geformt wurden. Vielleicht treffen Sie auf Walrosse.
Auf dem Kurs nach Süden haben Sie eventuell das Glück, auf Grönlandwale zu
stoßen.
8. Tag: Freemansund
Am Sundneset im Freemansund sind bei einer Tundrawanderung Rentiere und Weißwangengänse
zu sehen. Später landen Sie auf der Westseite der flachen Diskobucht bei Edgeøya
an. Am Rand einer engen Schlucht nisten Dreizehenmöwen, Gryllteisten
und Eismöwen. In der Brutzeit der Vögel suchen hier nicht selten Eisfüchse
und Eisbären nach abgestürzten Jungvögeln.
9. Tag: Hornsund
Bei der Einfahrt in den Hornsund im Süden Spitzbergens fällt der spitze Gipfel
des Hornsundtind (1.431 m) auf, dem die Insel ihren Namen verdankt. 14 Gletscher
kalben in den Hornsund und bieten Robben und Eisbären gute Lebensbedingungen.
Auf dem Berg hinter der polnischen Forschungsstation brüten Tausende der nur
drosselgroßen Krabbentaucher. Sie sind die kleinsten Alken von Spitzbergen.
10. Tag: Van-Keulen-Fjord
Landgang im Van-Keulen-Fjord auf der Insel Ahlstrandhalvøya. Hier liegen riesige
Haufen von Weißwalknochen, die Jäger des 19. Jahrhunderts zurückgelassen haben.
Die Zahl der Weißwale (Belugas) hat sich seither wieder erhöht, und oft
sieht man kleinere Gruppen im Fjord schwimmen. Am Nachmittag Weiterfahrt zum
Recherchefjord, wo auf einer Wanderung vielleicht Rentiere zu sehen sind.
11. Tag: Longyearbyen – Rückflug
Ankunft in Lonyearbyen, Ausschiffung, Fahrt zum Flughafen. Rückflug über
Oslo. Je nach Flugplan kann eine weitere Übernachtung erforderlich
sein.
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