USA -Midway
Midway Atoll - das größte Tierparadies des Nordpazifiks
1. Tag: Abflug
Individueller Flug nach Honolulu und Transfer zum Hotel in Waikiki.
2. Tag: Honolulu (Oahu)
Der heutige Tag in Honolulu steht zur freien Verfügung. Entspannen
Sie an einem der schönsten Badestrände aller Inseln oder bei
einem Spaziergang durch das betriebsame Waikiki. Für besonders Aktive
lohnt z.B. auch eine Wanderung auf den nahen Diamond Head Crater. Von
diesem alten Tuffkegel hat man einen schönen Blick über die
Stadt.
3. Tag: Honolulu (Oahu) – Midway-Atoll
(Sand Island)
Am späteren Nachmittag startet Ihr Charterflug zum Midway-Atoll.
Gelandet werden darf auf der Hauptinsel Sand Island nämlich erst
nach Anbruch der Dunkelheit, wenn weniger Vögel in der Luft sind.
Nach der Landung Transfer mit kleinen Golfwagen zu den „Charlie
Barracks“. In diesem ehemaligen Wohnblock der Marine werden alle
Besucher untergebracht. Begrüßung durch einen der Ranger des
Schutzgebietes. Und dann: ein erster nächtlicher Blick auf die Albatrosse – es
ist einfach unglaublich!
4. bis 9. Tag: Midway-Atoll (Sand & Eastern
Island)
Das Midway Atoll National Wildlife Refuge wurde erst kürzlich für
die Liste der "Welterbe"-Gebiete der UNESCO nominiert.
Das Schutzgebiet ist Teil des riesigen Papahnaumokukea Marine National
Monument
und umfasst 6,5 Quadratkilometer Land verteilt auf drei Inseln, eine
von einem Korallenriff umgebene zentrale Lagune und einen 12-Meilen-Zone
offenen Ozeans rund um den Atoll.
Für das Midway Schutzgebiet gelten bestimmte Regeln, an die sich
alle Besucher dieses streng geschützten Tierparadieses halten müssen.
Deshalb beginnt Ihr Aufenthalt mit einer umfassenden Einführung
in das Leben auf Midway durch einen Ranger des US Fish and Wildlife Service.
Mit ihm werden Sie auch die Hauptinsel Sand Island näher kennenlernen, üblicherweise
mit dem Golfcart.
In den folgenden Tagen werden Sie das nur 4,5 km² große Sand
Island weiter zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Golfcart erforschen.
Allerdings braucht man gar nicht weit zu gehen, den gerade die Hauptakteure,
die Laysan-Albatrosse und ihre Küken sind überall,
auch auf den Wegen und Pisten. Deshalb muss man immer genau aufpassen,
wo man
hintritt bzw. fährt. Um diese Jahreszeit wandern die bereits fast
erwachsenen Küken schon etwas umher – und wer hier Vorfahrt
hat, ist klar!
Unterwegs werden Sie vielen Überresten aus der militärischen
Vergangenheit des Atolls begegnen. Erst 1996 wurde das Schutzgebiet der
Oberhoheit des U.S. Fish and Wildlife Service unterstellt. Mit der Erklärung
des Papahnaumokukea Marine National Monument im Jahr 2006 ging die Ära
des Militärs endgültig zu Ende.
Am meisten ins Auge fallen die Laysan- und Schwarzfußalbatrosse mit rund 450.000 bzw. 20.000 Brutpaaren! Ähnlich hohe Zahlen gelten
auch für die kleinen Bonin-Sturmvögel, die nur in der Nacht
zu ihren Küken in den Nisthöhlen zurückkehren. In weiten
Teilen haben sie den Boden untertunnelt – deshalb allein muss man
auf den Wegen bleiben! An einem Abend werden wir sie mit Taschenlampen
beobachten.
Weitere Aktivitäten erfüllen die Tage: Schwimmen und Schnorcheln
in dem kristallklaren Wasser beim „Cargo Pier“, das Erlebnis
der Rotschwanz-Tropikvögel, Feenseeschwalben und Noddi-Seeschwalben auf dem West Beach Trail und anderswo, eine Fahrt zum Sonnenuntergang
bei „Rusty Bucket“, die Bewunderung der Albatros-Flugkünste
bei „Bulky Dump“ oder „Frigate Point“, die Beobachtung
von Grünen Meeresschildkröten und Hawaii-Mönchsrobben an den Stränden – und mit Glück entdeckt man im „Inner
Harbour“ Mantarochen oder Haie!
Wenn es das Wetter erlaubt, geht es mit dem Boot mindestens einmal hinüber
zur Nachbarinsel Eastern Island, die wieder ihr eigenes Angebot an Seevögeln
hat. Neben den allgegenwärtigen Albatrossen erwarten Sie u.a. eine
riesige Kolonie von Rußseeschwalben, Brillenseeschwalben, Binden-Fregattvögel,
Rotfußtölpel und seltene Laysan-Enten, die hier im Jahr 2004
angesiedelt wurden. Ein weiterer Bootsausflug bringt Sie in die innere
Lagune des Atolls und zu einem guten Platz zum Schnorcheln am umgebenden
Korallenriff. Bei beiden Touren trifft man in der Regel auf die große
ortsansässige Schule freundlicher Spinnerdelfine.
Last not least dürfen Sie mit Informationen der hier arbeitenden
Biologen zu ihren Projekten rechnen – und damit, zur Mitarbeit
aufgefordert zu werden. Tatsächlich ist das für alle Gruppen
Pflicht, die dieses Tierparadies besuchen dürfen. Dabei geht es
z.B. um die Wiederherstellung der ursprünglichen Vegetation, um
die Bekämpfung eingeschleppter Pflanzenarten oder um das Einsammeln
von Plastikmüll. Dieser Müll ist ein großer Problem auf
Midway, denn das Atoll liegt am Rande des größten Müllstrudels
unserer Weltmeere. Viele Albatrosse sterben daran, da sie kleinere Plastikteile
versehentlich aufnehmen und an ihre Jungen verfüttern!
10. Tag: Midway Atoll (Sand Island) – Honolulu
(Oahu)
Zeit für ein letztes Foto und für den Abschied von jedem einzelnen
Albatrosküken. Am Nachmittag müssen dann die Taschen gepackt
werden. Am späteren Abend ist Ihr Charterflug bereit für den
Rückflug nach Honolulu. Ankunft in Honolulu in den frühen Morgenstunden
des 11. Tages.
11. Tag: Honolulu (Oahu)
Puffertag in Honolulu zur freien Verfügung am Strand, für den
Besuch des
schönen Foster Botanical Gardens oder des sehenswerten Waikiki-Aquariums.
12. Tag: Rückflug
13. Tag: Ankunft
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