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Venezuela

Eine Vielfalt aus Biotopen, Tier- und Pflanzenwelten

1. Tag: Individueller Tagesflug
Tagesflug nach Caracas und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Maracay – Bejuma
Wanderung im Avila-Stadtnationalpark, der Ihnen einen ersten Eindruck von dem Pflanzen- und Vogelreichtum des Landes gibt. Danach schauen Sie sich das historische Stadtzentrum an. Nachmittags fahren Sie gen Westen zum „Bugparadise“ bei Bejuma an der Küstenkordillere- ein Paradies für Tier- und Naturliebhaber.

3. – 4. Tag: Bejuma
Ausflüge führen Sie in alle Vegetationsstufen der 2.400 m hohen Küstenkordillere – von den Mangroven der Karibikküste bis zum Wolkenwald, der in etwa 1.000 m Höhe beginnt. Flora und Fauna entsprechen weitgehend dem Nationalpark Henri Pittier, aber ohne den störenden
Verkehr und (fast) ohne Menschen. Halten Sie Ausschau nach Arassaris, Naschvögeln, Kolibris und Tangaren.

5. – 6. Tag: Bejuma– Morrocoy NP
Im Mittelpunkt der der beiden Tage steht der Morrocoy-Nationalpark, der an der karibischen Küste liegt und auch als Tauchparadies einen sehr guten Ruf hat. Vorgesehen ist u.a. eine Bootsfahrt zu einer Koralleninsel, bei der Sie sich die Unterwasserwelt anschauen können.
Abends wird Sie der Einflug unzähliger Roter Sichler begeistern.

Besucht wird auch eine Höhle mit alten indianischen Felsritzungen, ein vogelreiches Sumpfgebiet und das Tierreservat Cuare, in dem es viele Arten von Wasser- und Watvögel zu beobachten gibt.

7. Tag: Morrocoy – Yacambu NP
Fahrt auf landschaftlich abwechslungsreicher Strecke zum Nationalpark Yacambu, der am Fuße der Anden liegt. Die zerklüftete Landschaft des Parks umfaßt die schöne Lagune El Blanquito, die Angosturaschlucht und den erloschenen Vulkan Sanare. Den Tag lassen Sie auf der Terrasse einer Posada ausklingen.

8. Tag: Yacambu NP – La Azulita
Gleich früh morgens fahren Sie zur Vogelbeobachtung in den Nationalpark. Seine unberührte Berglandschaft ist Heimat für viele Vogelarten, wie der Fahlbauch-Ameisenpitta, dem Rostkehl-Laubwender, dem Andenbartvogel und dem Helmhokko, um nur einige zu nennen. Anschließend fahren Sie weiter nach La Azulita.

9. Tag: La Azulita – Sierra La Culata
Die Umgebung des Dorfes La Azulita ist ein idealer Ort zum Beobachten andiner Vogel- und Pfanzenarten in einem der wenigen noch erhaltenen Nebelwaldgebiete der Sierra La Culata. Baumfarne gehören zum typischen Erscheinungsbild. Auffallend ist auch der große Reichtum
an epiphytischen Bromelien und Orchideen. An Vögeln kommen hier Kolibri- und Tangarenarten, Andenguan, Rotkopfsittich und Kammtrogon vor. Abgerundet wird der Tag durch den Besuch von Jaji, einem kolonialen Andendorf und einer ehemaligen Kaffeehacienda.

10. Tag: Sierra La Culata – Páramo
Fahrt in das Andenhochland, das hier in vielen Bereichen von den seltsamen Schopfblumen des Páramo dominiert wird, den Espeletien. Am höchsten Punkt der Transandina liegen die Gletscherseen Laguna Mucubaji und Laguna Negra. Weiter bergan fahren Sie auf 4.200 Meter zum Adlerpass. In der skurrilen Landschaft wachsen die für die Páramo-Vegetation typischen Frailejones hier bis zu drei Meter hoch und der Blick verliert sich im scheinbar endlosen Hochgebirge.

11. Tag: Fahrt in die Llanos
Am Vormittag erkunden Sie auf einer kleinen Wanderung die Umgebung Altamiras. Anschliessend Fahrt in die Llanos. Gegen späten Mittag erreichen Sie das Hato El Cedral. Die Rinderfarm liegt in den weiten Grasländern und Savannen der zentral-venezolanischen Llanos.

Diese präsentieren sich sehr wechselhaft: Wenn mit der beginnenden Regenzeit im Mai/Juni die Flüsse überquellen, stehen ihre weiten Ebenen bald unter Wasser. Im Oktober beginnt dann eine lange Trockenperiode, in der sich die Tiere mehr und mehr an den verbleibenden Wasserstellen konzentrieren. In dieser für Tierbeobachtungen optimalen Zeit liegen die Reisetermine.

12./13. Tag: Llanos
Ganztägige Erforschung der Tier- und Pflanzenwelt von Hato El Cedral zu Fuß, mit Boot und Lkw. Diese Rinderfarm entwickelte sich dank der intensiven Schutzbemühungen der Eigentümer zu einem wahren Tierparadies.

Zu den hier am häufigsten beobachteten Tieren zählen Wasserschweine, die größten Nagetiere der Welt, Anakondas, Brillenkaimane, Schienenschildkröten, Amazonasdelphine und Grüne Leguane, Weißwedelhirsche und Rote Brüllaffen. Außerdem gibt es Graufüchse, Gürteltiere, Große Ameisenbären und Tamanduas, Jaguare und Krabbenwaschbären.

Bemerkenswert ist der enorme Artenreichtum der Vogelwelt. Neben verschiedenen Reihern, Eisvögeln und Ibissen kommen hier auch Jabirus, Hellrote Aras, Waldstörche, Rosalöffler, Kanincheneulen, Hoatzins, Sonnen- und Cayennerallen vor.

14. Tag: Llanos– Caracas
Auch dieser Tag wird weitgehend auf dem Gelände von Hato El Cedral verbracht. Erst am Nachmittag ist der Transfer nach Barinas mit anschließendem Flug nach Caracas vorgesehen.

15. Tag: Caracas – Rückflug
Freizeit bis zum Transfer zum Rückflug.

16. Tag: Ankunft